Was kostet Private AI? Die Kostenpositionen einer eigenen KI-Umgebung
Kurz gesagt
Die Kosten von Private AI bestehen aus fünf Positionen: Hardware (gekauft oder monatlich), Unterbringung (Serverraum oder Rechenzentrum), Betrieb, Modelle und die Automatisierungen, die Sie bauen lassen. Open-Weight-Modelle kosten keine Lizenz pro Nutzer. Während ein KI-Abonnement mit jedem zusätzlichen Nutzer wächst, wächst ein eigener Node mit der benötigten Kapazität. werqly ist dabei keine günstige Alternative: Sie zahlen für eigene Hardware und volle Kontrolle, nicht für den niedrigsten Preis.
Die fünf Kostenpositionen
| Position | Was es ist | Wovon es abhängt |
|---|---|---|
| Hardware | Der GPU-Server, gekauft oder als Monatsbetrag | Modellgröße, Zahl der Nutzer, Lastspitzen |
| Unterbringung | Rackplatz, Strom, Kühlung und Netzwerk | Eigener Serverraum oder Rechenzentrum |
| Betrieb | Updates, neue Modelle, Monitoring, Support | Selbst machen oder vollständig betreiben lassen |
| Modelle | Open-Weight-Modelle, ohne Lizenz pro Nutzer | Lizenzbedingungen des Modells |
| Automatisierungen | Anbindungen und Prozesse, die auf dem Node laufen | Anzahl und Komplexität, je Projekt |
Welche Hardware nötig ist, lesen Sie in Hardware für einen eigenen KI-Server.
Pro Nutzer oder pro Kapazität
KI-Abonnements rechnen pro Nutzer und Monat ab. Das ist bei wenigen Lizenzen übersichtlich, aber die Kosten steigen linear: Jede weitere Person kostet denselben Betrag, auch wer das Werkzeug zweimal pro Woche nutzt.
Ein eigener Node kostet einen festen Betrag für eine bestimmte Kapazität. Ob vierzig oder zweihundert Mitarbeitende ihn nutzen, macht für die Kosten wenig Unterschied, solange die Kapazität reicht. Dafür zahlt eine kleine Gruppe relativ viel. Die inhaltliche Abwägung finden Sie in Copilot oder eigene KI?
Kosten, die oft vergessen werden
- Betrieb in Eigenregie: die Stunden Ihrer IT für Updates, Monitoring und Störungen.
- Serverraum: Strom, Kühlung und eine USV, die für einen GPU-Server ausgelegt sind.
- Compliance: DSFA, Auftragsverarbeitungsverträge und Prüfungen je externem KI-Dienst. Mit einem eigenen Node entfallen viele dieser Fragen.
- Automatisierungen: der größte Nutzen liegt meist in Prozessen, nicht im Chat. Planen Sie sie gesondert ein. Siehe Wo beginnt man mit KI-Automatisierung?
Was werqly kostet
werqly rechnet mit vier Konfigurationen: eigener Serverraum oder werqly Cloud, in Eigenbetrieb oder mit werqly Pro Betrieb. Der Rechner unten zeigt die Beträge für Ihre Organisation sofort. Für Kanzleien und Notariate siehe auch KI für Kanzleien und Notariate.
Häufige Fragen
Fragen zu diesem Thema
Ist Private AI teurer als ein KI-Abonnement?
Meistens ja, und das ist eine bewusste Entscheidung. Sie zahlen für eigene Hardware, Betrieb und volle Kontrolle über Ihre Daten, nicht für den niedrigsten Preis pro Nutzer. Dafür ist keine externe Partei an der Verarbeitung beteiligt, und viele Compliance-Fragen je Dienst entfallen.
Zahle ich Lizenzgebühren für Open-Weight-Modelle?
Für viele Open-Weight-Modelle nicht: Einige Modelle von Mistral und Qwen erscheinen zum Beispiel unter Apache 2.0. Prüfen Sie aber die Lizenz jedes Modells, denn manche beschränken die kommerzielle Nutzung oder die Nutzung in bestimmten Regionen.
Kann ich die Hardware monatlich bezahlen?
Ja. Bei werqly Cloud steht ein dedizierter Node in einem Rechenzentrum, und Sie zahlen einen Monatsbetrag statt eines Kaufs. Der Rechner zeigt beide Varianten für Ihre Mitarbeiterzahl nebeneinander.
Was kostet der Bau von Automatisierungen?
Das hängt von der Zahl der Prozesse und Anbindungen ab. Automatisierungen werden je Kunde gebaut und gesondert angeboten, meist auf Grundlage einer Prozessanalyse wie dem TIMA Scan.
Quellen
Dieser Beitrag ist eine allgemeine Information, keine Rechtsberatung. Regeln und Leitlinien ändern sich; prüfen Sie im Zweifel die genannten Quellen oder fragen Sie Ihre Rechtsabteilung oder Ihren Datenschutzbeauftragten.